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Warum Wirtschaft und Wissenschaft bei eCH mitwirken

Dank der Zusammenarbeit von Vertreterinnen und Vertretern der öffentlichen Hand, der ICT-Branche und aus Forschung und Lehre ist eCH seit 20 Jahren erfolgreich unterwegs. Wie können private Unternehmen und die Wissenschaft bei der Erarbeitung von E-Government-Standards ihre Ideen einbringen? Und wie gelingt es, die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen? In diesem Artikel erfahren Sie mehr darüber, wie die Vertreterinnen und Vertreter von privaten Unternehmen und aus der Wissenschaft mit ihren innovativen Ideen zu breit abgestützten Lösungen beitragen.

eCH: Eine einleuchtende Idee beginnt zu wachsen

Seit der Gründung des Vereins eCH im Jahr 2003 wurden regelmässig neue Fachgruppen lanciert. In diesen arbeiten Vertreter von Behörden, Privatwirtschaft und Wissenschaft auf Augenhöhe zusammen und entwickeln neue Standards. In der Anfangszeit musste in den Fachgruppen allerdings zuerst ein gangbarer Weg gefunden werden. eCH-Gründungsmitglied und ehemaliger Fachgruppenleiter Willy Müller erinnert sich an diese Zeit zurück und wie es gelungen ist, die unterschiedlichen Perspektiven auf einen Nenner zu bringen. Und das mit durchschlagendem Erfolg, haben die Fachgruppen bis heute doch bereits über 250 Standards erarbeitet. Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel.

Standard für den interkantonalen Datenaustausch im Vollzug der beruflichen Grundbildung

Die Fachgruppe Bildung erarbeitet derzeit einen eCH-Standard, der den digitalen Datenaustausch zwischen den Kantonen im Vollzug der Berufsbildung vereinfachen soll. Mit diesem soll ein Rahmen geschaffen werden, dass der digitale Austausch von Daten in den Bereichen Lehraufsicht und Qualifikationsverfahren künftig system-, kantons- und sprachübergreifend immer gleich funktioniert. Fachgruppenleiter Marc Fuhrer beantwortet in diesem Artikel auch Fragen zum aktuellen Entwicklungsstand des Standards und welche speziellen Herausforderungen es zu meistern gilt.  

eCH: Ein visionärer Ansatz, der sich bewährt hat

Am 13. Dezember 2002 wurde der Verein eCH in Bern aus der Taufe gehoben. In der 20-jährigen Vereinsgeschichte wurden seither die ursprünglichen Pläne der Vereinsgründung, die Standardisierung im Schweizer E-Government im Rahmen einer Public-private-Partnership voranzutreiben, erfolgreich umgesetzt. Weshalb der Verein eCH zu einer Erfolgsgeschichte wurde, erfahren Sie in diesem Artikel.   

Highlights 2021

Ein neuer Vereinspräsident, eine verstärkte Präsenz in der Westschweiz, zwei neue Themenfelder und eine vom Bundesrat abgesegnete Rahmenvereinbarung als Meilenstein für die Standardisierung in der Schweiz: 2021 war für den Verein eCH wiederum ein Jahr mit zahlreichen prägenden Ereignissen. Diese und weitere eCH-Highlights des vergangenen Jahres sind im untenstehenden Artikel zusammengestellt.

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Zusammenarbeit von eCH und Digitale Verwaltung Schweiz

Bund und Kantone wollen mit der neuen Organisation Digitale Verwaltung Schweiz (DVS) das E-Government weiter vorantreiben. Anfang des kommenden Jahres wird sie den operativen Betrieb aufnehmen. An der eCH-Abendveranstaltung vom 22. September 2021 in Bern wurde über die künftige Vernetzung und Zusammenarbeit des Vereins eCH mit der DVS diskutiert. Welche gemeinsamen Ziele man verfolgt, erfahren Sie in diesem Artikel. 

Unterstützung der Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen

Die Fachgruppe Geschäftsprozesse hat vor kurzem zwei ihrer eCH-Standards aktualisiert: Das Leistungsinventar und die Ergebnisübersicht. Welche Bedeutung diese Dokumente für die Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen haben, wie die Verwaltungen konkret davon profitieren können und was die Fachgruppe sonst noch vorhat, erläutert der Leiter der Fachgruppe, Roger Hubschmid, im beiliegenden Artikel.

Neuer Standard erleichtert es, Barrieren im Internet zu vermeiden

Am 5. November fand die Online-Fachtagung E-Accessibility statt. Wie die Digitalisierung Menschen mit einer Behinderung zu mehr Autonomie verhelfen kann, wo noch Handlungsbedarf besteht und welche Bedeutung dabei Standards von eCH haben: der folgende Artikel gibt eine Übersicht.

Analyse zur Anwendung der Standards von eCH in den Kantonen

Der Verein eCH lässt die Wirkung seiner Aktivitäten im Rahmen von studentischen Arbeiten der ZHAW überprüfen. Mittlerweile liegt dazu eine weitere Analyse vor. Im Rahmen einer Bachelor-Arbeit wurde die «Anwendung der Standards von eCH in den Kantonen» untersucht – am Beispiel der beiden Fachgruppen «Objektwesen» und «Records Management/GEVER».

Die Ergebnisse in Kurzform:

  • Die Standards der beiden untersuchten Fachgruppen sind bei den relevanten Stellen der Kantone bekannt.
  • Die Standards der beiden untersuchten Fachgruppen sind bei den relevanten Stellen der Kantone akzeptiert.
  • Die Standards der beiden untersuchten Fachgruppen werden in unterschiedlichem Ausmass bei den Kantonen angewandt.
  • Zwischen den Sprachregionen sind keine grossen Unterschiede festzustellen.

Die Untersuchung macht verschiedene Handlungs-Empfehlungen zur Verbesserung der Anwendung der Standards. Seitens eCH werden mögliche Massnahmen gemeinsam mit den Fachgruppenleitern von eCH geprüft.

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IAM in einem föderalen System

Mitte September hat die Abendveranstaltung des Vereins eCH zum Thema «Identity Access Management in einem föderalen System: Was ist der Schlüssel zum Erfolg?» stattgefunden. Die Kurzfassung: Standards helfen, Identitäten und personenbezogene Daten sicher zu verwalten. Und: Die öffentliche Verwaltung komme digital nur voran, wenn das politische Bekenntnis dazu da sei. Eine Zusammenfassung der Diskussion finden Sie in folgendem Artikel.

Highlights 2019

Neue Themen angestossen, neuer Mitgliederkreis erschlossen, gelungener Austausch mit Mitgliedern - dies sind nur einige der Highlights des vergangenen Jahres. Was sich beim Verein eCH 2019 sonst noch getan hat, ist in diesem Beitrag zusammengestellt.

Datenaustausch im Gesundheitswesen

Am 19. September hat die Abendveranstaltung des Vereins eCH stattgefunden: mit einer angeregten Diskussion zum Datenaustausch im Gesundheitswesen und zur Frage, wieviel Standardisierung die Standardisierung braucht. Die Kurzfassung: Es gibt noch viel zu tun. Und: Standards machen Prozesse effizient, sicher und günstiger. Eine Zusammenfassung der Diskussion finden Sie im beiliegenden Artikel.

Verwaltung 4.0 mit dem Projekt «eBaugesucheZH»

Die Schweizerische Bauzeitung TEC21 hat in ihrer August-Ausgabe die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen am Beispiel von eBaugesucheZH veranschaulicht. Dieser Fachartikel ist online auf der Verlagswebsite zu finden.
Der Kanton Zürich führt im Januar 2020 den elektronischen Baubewilligungsprozess ein und hat dafür eine eigene standardisierte Schnittstelle (eCH-0211) für den Datenaustausch entwickelt. Grundlage von eBaugesucheZH ist eine zentrale elektronische Plattform, welche die bestehenden dezentralen Bauverwaltungsprogramme der Gemeinden und der kantonalen Leitstelle für Baubewilligungen über diese Schnittstelle anbindet und die Baugesuchsdaten austauscht. Weitere Informationen sind unter www.ebaugesuche.zh.ch zu finden.

 

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Kommunikationsstandard SHIP / eCH-Fachgruppe Administration Gesundheitswesen

Spitäler, Praxen und Therapeuten reichen den Kostenträgern unzählige Rechnungen ein. Der Rechnungsversand ist kein Problem, er ist Routine. Aber vielfach gehören weitere Dokumente dazu wie Aufnahmen bildgebender Verfahren, Laborbefunde, Austrittsberichte, Überweisungen und sogar Videos. Die Vielfalt will erst mal bewältigt werden, erst recht, wenn sie zu Detailabklärungen und Rückfragen führt. Hierzu ist ein Standard für den Datenaustausch höchst willkommen.

Highlights 2018

eCH wächst: 2018 wurden zwei neue Fachgruppen gegründet - die Fachgruppe Steuern und die Fachgruppe Administration Gesundheitswesen. Was sich im Verein eCH 2018 sonst noch Bemerkenswertes ereignet hat, ist in diesem Beitrag zusammengestellt.

Abendveranstaltung 2018 des Vereins eCH

Wie erreicht die öffentliche Hand ihre Kundschaft digital? Und wie kann die Vernetzung der föderalen Ebenen im E-Government verstärkt werden? An der Abendveranstaltung 2018 von eCH waren sich die Experten einig: Der Kunde muss noch mehr ins Zentrum rücken. Mehr dazu im Artikel des kommunalmagazin vom Dezember 2018

eCH-Kooperationsmodell für die „Digitale Verwaltung“

Das eCH-Rahmenkonzept «Vernetzte Verwaltung Schweiz» enthält organisatorische Gestaltungsvorschläge zur Umsetzung der Modernisierungspostulate der Strategie «Digitale Schweiz» und der «E-Government Strategie Schweiz».

eCH-Standards für eBaugesuche

Baugesuche gehören zu den komplizierteren Geschäftsprozessen auf Gemeindeverwaltungen Im Kanton Zürich soll dieser Prozess vereinfacht werden: Mit dem Projekt «eBaugesuchZH» und den Standards des Vereins eCH (Beitrag im kommunalmagazin).

eCH-Standards für den Datenaustausch im Objektwesen

Ein reibungsloser Datenaustausch ist eine Grundvoraussetzung für ein funktionierendes E-Government. Der Verein eCH hat eine Reihe von Standards für den Datenaustausch im Objektwesen publiziert.